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Der Jugendlohn-Vertrag: was drinstehen muss

Ein Vertrag zwischen Eltern und Kind ist kein Rechtsdokument, sondern eine Abmachung, die beide vorher gelesen haben. Genau deshalb wirkt sie: Streit entsteht fast immer über Dinge, die vorher nicht festgelegt waren.

1. Die Positionen

Jede Position mit Maximum pro Woche und Betrag: Zimmer 2× CHF 5, Badezimmer 3× CHF 5, Wäsche für alle 2× CHF 10. Dazu ein Satz, wann sie erledigt ist. Ohne diesen Satz wird jede Abnahme zur Verhandlung.

2. Der Nachweis

Foto beim Melden, Sichtkontrolle durch die Eltern, Bestätigung oder Ablehnung mit Begründung. Das Foto ist nicht Misstrauen, es ist der gemeinsame Blick auf dasselbe Bild.

3. Die Abrechnung

Wöchentlich, Montag bis Sonntag, Auszahlung am Sonntag. Reset jede Woche, keine Schulden, kein Nachholen. So bleibt der Einsatz klein und die Chance kommt jede Woche neu.

4. Die Konsequenzen

Geplant und nicht gemacht: derselbe Betrag wird abgezogen. Küche oder Bad benutzt und nicht aufgeräumt: Aufforderung mit Frist, sonst Abzug. Das ist der Teil, den andere Systeme weglassen, und der Teil, der Verlässlichkeit erzeugt.

5. Der Bonus

Alle Positionen voll: Vollständigkeitsbonus. Eine Woche im Voraus geplant: plus 10 Prozent. Belohnt wird nicht die einzelne Aufgabe, sondern das Durchhalten.

Vorlage

Die Vertragsseite auf sackgeldapp.com rendert genau diese Regeln mit euren Positionen zum Ausdrucken, mit Unterschriftszeilen für beide.